Voyager MONEY: Fragen & Antworten mit Steve Fox

July 10, 2019

Bereits seit dem Jahr 2017 bietet GNS gemeinsam mit Caxton FX, einem bevorzugten Spezialisten für Zahlungskarten und Devisen, Schifffahrtsunternehmen eine Lösung an, um den Geldfluss an Bord einfacher und kosteneffizienter zu gestalten.

Voyager MONEY ermöglicht es Unternehmen in der Seefahrt, ihren Cashflow sowie ihre Finanzkontrolle zu optimieren und gleichzeitig Cash-to-Master-Kosten zu senken. Die Voyager MONEY-Zahlungskarte ist die erste ihrer Art, die für Schifffahrtsunternehmen zu einem transparenten jährlichen Pauschalpreis erhältlich ist, der bereits alle Gebühren für Geldautomaten, Ersatzkarten etc. beinhaltet.

Viele Handelsschiffe setzen nach wie vor auf große Mengen Bargeld, um Provisionen, Besatzungsvorschüsse und sonstige Auslagen tätigen zu können. Das Aufbewahren Tausender US-Dollar in einem Safe an Board ist jedoch nicht nur in Sachen Cashflow ineffizient, sondern erzielt auch nur selten einen optimalen Wechselkurs und verursacht erhebliche logistische Zusatzkosten. Eine effektive Kostenkontrolle ist so nahezu unmöglich, während das Risiko von Diebstahl und Betrug steigt.

Steve Fox, Group Financial Controller bei GNS, erklärt, wie die Kooperation mit Caxton FX unseren Kunden eine innovative Möglichkeit bietet, Bargeldbestände an Bord zu reduzieren, die Betriebskosten zu senken und die Sicherheit zu verbessern.

Was ist Ihrer Meinung nach der Hauptvorteil von Voyager MONEY für Reedereien?
„Der primäre Nutzen ist rein finanzieller Natur. Die meisten unserer Kunden müssen jedes Mal erhebliche Geldbeträge um die Welt bewegen, Währungen wechseln und dafür Devisen und Bankgebühren bezahlen. Voyager MONEY senkt die Kosten für internationale Geldtransaktionen erheblich, da wir mit Caxton FX sehr gute Zinssätze aushandeln konnten. Auch die Transaktionsgebühren sind deutlich niedriger als bei vielen Banken.“

Wie unterstützt Voyager MONEY von GNS die Verwaltung von Bargeld an Bord noch?
„Voyager MONEY ist in vielerlei Hinsicht eine große Hilfe bei der Bargeldverwaltung. So führt zum Beispiel die traditionelle Praxis, große Mengen an Bargeld im Safe des Schiffes aufzubewahren, dazu, dass erhebliche Summen über einen längeren Zeitraum gebunden werden. Mit Voyager MONEY können Gelder nach Bedarf an das Schiff überwiesen werden, was es Unternehmen ermöglicht, wichtige Gelder für andere Zwecke zu verwenden oder sie einfach länger auf dem Bankkonto zu behalten.

Mit Voyager MONEY haben Finanzteams einen klaren Überblick darüber, was wann, wofür und von wem ausgegeben wurde. Details zu den Transaktionen können über das Voyager MONEY-Portal abgerufen werden, um eine vollständige Transparenz der Ausgaben zu gewährleisten. Diese Transparenz gibt den Finanzteams auch mehr Sicherheit und Kontrolle.

Früher, wenn Bargeld verloren ging oder missbraucht wurde, erlangte man nur selten Klarheit darüber, wann oder wie es dazu gekommen war. Mit Voyager MONEY können Transaktionen in nahezu Echtzeit überwacht und Karten sehr schnell gesperrt werden – ganz einfach über das Online-Portal. Die Transaktionen sind natürlich auch durch MasterCard Security geschützt.

Der Service kann weiterhin auf die Besatzung ausgedehnt werden, um Vorschüsse und Überstunden auszuzahlen. In der Regel ziehen Crews diese Methode Bargeld vor, weil es eine sichere Möglichkeit ist, während eines Landgangs Geld „an Land zu bringen“. Gelder können auch von der Karte auf ein beliebiges Bankkonto überwiesen und für internationale Geldtransferdienste wie Western Union und Moneygram verwendet werden.“

Warum bietet meine Bank mir diese Services nicht an?
„Ihre Bank könnte Ihnen diese Services wahrscheinlich schon anbieten, aber die Gebühren dafür sind in der Regel sehr hoch. GNS/Caxton FX zeigt Ihnen gerne, wie viel Sie mit Voyager MONEY sparen können, einschließlich aller Einsparungen in Bezug auf Bankgebühren und des Zugriffs auf bevorzugte Wechselkurse.“

Ist eine Mindesteinzahlung erforderlich, wenn ich mich heute für den Service anmelde?
“Nein. Ein weiterer großer Vorteil bei der Nutzung von Voyager MONEY ist, dass Gelder „just in time“ bereitgestellt werden können. Es ist diese Fähigkeit, auch kleine Geldbeträge genau dann überweisen zu können, wenn das Schiff sie benötigt, die es Ihnen ermöglicht, Ihr Geld länger auf dem Bankkonto zu halten.“

In welchen Ländern ist die Voyager MONEY-Zahlungskarte verfügbar?
„GNS/Caxton FX kann Voyager MONEY an jede Körperschaft innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) liefern und die Karte kann in jedem Land bereitgestellt werden, das nicht durch Wirtschafts- und Handelssanktionen der OFAC** eingeschränkt ist.“
Kann mit Voyager MONEY Geld an allen Geldautomaten weltweit, einschließlich China und Afrika, abgehoben werden?

„Die Voyager MONEY MasterCard wird weltweit an 36 Millionen Annahmestellen akzeptiert. Es gibt wenige Ausnahmen, in denen Voyager MONEY Mastercard Einschränkungen haben kann, wie z. B. an Häfen ohne Geldautomaten, Einzelhandelsgeschäfte, die keine MasterCard akzeptieren, und Orte ohne Internetzugang. Aus diesem Grund behalten die meisten Voyager MONEY-Nutzer immer noch eine kleine Menge an Bargeld an Bord des Schiffes, erzielen bei größeren Ausgaben für das Schiff aber immer noch große Ersparnisse.

Insbesondere in China und Nigeria hat Mastercard Nutzungsverträge für Geldautomaten mit der China Construction Bank und der ICBC (Industrial and Commercial Bank of China) auf dem chinesischen Festland abgeschlossen. ICBC ist die größte inländische Bank mit über 170.000 Filialen (alle mit Geldautomaten). In Nigeria unterhält Mastercard-Partnerschaften mit allen großen Banken, darunter First Bank, Zenith Bank, Guaranty Trust Bank, Access Bank, United Bank of Africa und Ecobank. Das bedeutet, dass praktisch alle Geldautomaten des Landes Mastercard akzeptieren.“

Wenn wir Zahlungskarten für Crew-Mitglieder ausstellen, kann das Besatzungsmitglied die Karte nach dem Verlassen des Schiffes behalten? Und was passiert, wenn die Besatzung das Schiff wechselt?
„Hierbei handelt es sich um eine Firmenkreditkarte, die nur vom Kontoinhaber (z. B. der Reederei) aufgeladen werden kann. Sobald nicht mehr genügend Geld auf der Mastercard vorhanden ist, wird diese Karte inaktiv.“

„Das Online-Demovideo für Voyager MONEY zeigt, wie Reedereien über das bedienerfreundliche Online-Portal von Voyager MONEY Gelder auf sichere Weise zwischen Schiffen einer Flotte verfolgen und überweisen können.“

Gibt es eine Obergrenze für die Anzahl der Voyager MONEY Zahlungskarten, die ein Unternehmen haben kann?
„Nein, das Online-Portal von GNS/Caxton FX ermöglicht es der Reederei, ihr eigenes Konto zu verwalten. So können Benutzer die eigene Verwaltung kontrollieren, Geld überweisen, Karten verteilen usw.“

Wenn ich Voyager MONEY verwende, wo wird mein Geld bereitgehalten?
„Caxton FX hält alle Kundengelder gemäß der Standardrichtlinie bereit, die in den Regeln der britischen Financial Conduct Authority für Kundengelder festgelegt ist. Das bedeutet, dass Caxton FX Kundengelder vom Geld des Unternehmens trennt und separat in einem EWR-regulierten Kreditinstitut bereithält. Dieses muss ausdrücklich anerkannt haben, dass das Geld auf diesen Konten den Kunden von Caxton FX gehört und nicht mit einem der Guthaben des Unternehmens verrechnet werden darf.

Über diese Vereinbarung wird sichergestellt, dass Kundengelder im unwahrscheinlichen Fall von finanziellen Schwierigkeiten von Caxton FX nicht gefährdet sind. Diese Richtlinien werden von den unabhängigen Auditoren von Caxton FX überprüft und verifiziert.“

Sie sprechen davon, das Risiko mit Voyager MONEY zu reduzieren. Was passiert, falls Caxton FX oder GNS insolvent gehen?
„Kundengelder werden von Caxton FX auf einem Treuhandkonto* bereitgehalten, das von der Royal Bank of Scotland verwaltet wird. Von hier aus werden die eingezahlten Gelder auch an den Kunden zurückgegeben. Caxton FX wird vollständig durch die britische EZV und auch durch den FSMA 2000 und die Payment Services Regulations reguliert.

Alle Kundengelder werden auf dafür vorgesehenen Konten bei britischen Finanzinstituten gehalten und sind zweckgebunden, um sie im Falle einer finanziellen Krise zu schützen. Caxton FX führt täglich eine strenge Abstimmung seiner Kundenkonten durch, um sicherzustellen, dass die Gelder sicher verwahrt und gesetzliche Verpflichtungen eingehalten werden.

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass GNS insolvent geht, wird Caxton FX als eigenständige Einheit von GNS eingestuft und würde das Zahlungsprogramm im Rahmen von Voyager MONEY alleine verwalten.“

Was würden Sie Kunden sagen, die überlegen, Voyager MONEY auszuprobieren?
„Ich würde empfehlen, dass sie mit einer Zahlungskarte für die Mitglieder ihres Teams an Land und einem oder zwei Schiffen in der Flotte beginnen. Auf diese Weise können die Einsparungen nachgewiesen werden, bevor das System auf andere Schiffe der Flotte ausgedehnt wird.

Das Team an Land ist wichtig, denn Nutzer sollten die erheblichen Einsparungen, die sich aus der Nutzung von Voyager MONEY für alle Einkäufe in verschiedenen Währungen ergeben, auch wirklich sehen – entweder als Bestandteil des Reedereibetriebs oder bei Auslandsreisen von Mitarbeitern.

Sobald sich die Mitarbeiter an Land an die Nutzung der Karte gewöhnt haben, wird sofort deutlich, wie benutzerfreundlich das System tatsächlich ist. Das wiederum trägt dazu bei, Vertrauen bei Benutzern aufzubauen – und wir alle wissen, wie wichtig das bei der Einführung neuer Prozesse ist.“

*Treuhandkonto –ein separates Bankkonto zur Aufbewahrung von Geld, das Eigentum anderer ist
**OFAC – https://www.treasury.gov/about/organizational-structure/offices/pages/office-of-foreign-assets-control.aspx

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